Lück & Partner – Beratungsansatz

Lück & Partner ist von Anbeginn der Beratungstätigkeit ein Anhänger und Verfechter der kybernetischen Managementlehre „Engpasskonzentrierte Strategieentwicklung“ (EKS) nach Wolfgang Mewes. Vergleichbare Ansätze enthalten auch diverse Arbeiten von Eliyahu M. Goldratts „The Goal“, The Theory of Constraints“ (TOC), „Critical Chain“, etc.

Im Kern bedeutet Strategie nach Mewes nicht – wie üblich – langfristige Erfolgsplanung, sondern die Art und Weise, seine und verbündete Kräfte optimal zum Nutzen seiner Zielgruppe einzusetzen (vgl. auch preußische „schiefe Schlachtordnung“). Über den Zielgruppennutzen wird der eigene Gewinn optimiert. Die von Mewes postulierten Wirkungsmechanismen der EKS führen zu überproportionalen Ergebnissen. Aufgrund der Nutzung dieser Mechanismen können Personen und Unternehmen überdurchschnittlich erfolgreich werden (wie Würth, Kärcher und viele weitere). (Zitat Wikipedia)

Ausgangspunkt von EKS ist die sog. Engpassanalyse. Diese ist integraler Bestandteil der EKS-Strategie, die anfänglich von Mewes ‚Evolutions-konforme Strategie‘ genannt wurde, wobei er sich auf das Minimumgesetz für das Pflanzenwachstum bezog. Das Wachstum von Pflanzen wird durch den Minimumfaktor (die im Verhältnis knappste Ressource) eingeschränkt. Wird dieser Minimumfaktor (beispielsweise Nährstoffe) beschafft, entwickelt sich die Pflanze ohne Einschränkung weiter. Mewes behauptet, dass dieses Prinzip für alle vernetzten Systeme gilt, also auch für Wirtschaftsunternehmen. Sowohl das Wachstum von Pflanzen als auch von Betrieben könne durch die Zuführung des jeweiligen Minimumfaktors gefördert werden.

Mewes beschreibt den Minimumfaktor für wirtschaftliche Einheiten meist als Engpass, der für eine bessere Entwicklung analysiert und überwunden werden muss. Der zentrale Engpass ist nach Mewes der von einer engumrissenen Zielgruppe mit gleichartigen Problemstellungen am stärksten empfundene Mangel. Innovationen, die diesen Mangel beseitigen, lassen eine günstige Entwicklung des eigenen Unternehmens erwarten.

Die 4 Grundprinzipien der EKS sind:

  • Konzentration der Kräfte auf Stärkenpotenziale, Abbau von Verzettelung
  • Orientierung der Kräfte auf eine engumrissene Zielgruppe
  • In die Lücke (Marktnische) gehen
  • Sich in die Tiefe der Problemlösung entwickeln, Marktführerschaft anstreben

Im Sinne dieser Managementtheorie lassen sich die Mitarbeiter von Unternehmen generell als Engpass interpretieren, sei es qualitativ oder quantitativ. Dies ist der Grund, warum wir uns schwerpunktmäßig auf den Engpassfaktor „Human Capital“ konzentrieren, denn dieser ist – im Gegensatz zum Faktor „Finanzkapital“ – in keinem Unternehmen ausreichend vorhanden, egal welcher Größenordnung!

Eine aktuelle Studie von bitkom research und Personio unterstützt diese Sicht und belegt konkret, worin die Engpässe bei der Identifikation, Evaluation, Rekrutierung sowie Bindung von qualifiziertem Personal bestehen.

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